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Weitere Informationen zur PKV

Herzlich Willkommen im zweiten Teil unseres großen PKV-Ratgebers! Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie jederzeit gerne mit uns Kontakt aufnehmen. Wir freuen uns auf Sie!

Die PKV im Test – Kosten und Leistungen werden geprüft

Versicherungen werden regelmäßig getestet. Institute wie die Stiftung Warentest vergleichen Anbieter nach verschiedenen Kriterien. Preise, Leistungen und Service spielen dabei eine wichtige Rolle. Aber auch mit welchem Erfolg das Unternehmen wirtschaftet, wird oft berücksichtigt. Dies ist ein gutes Indiz dafür, wie sich Beiträge in Zukunft entwickeln. Die Ergebnisse solcher Tests sind nützlich, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Sie gehen aber von Durchschnittswerten aus. So wird für die Bewerber ein einheitliches Alter angesetzt.

Tipp: Möchten Sie einen Vergleich für Ihre Person anstellen, nutzen Sie unsere Möglichkeiten der Beratung. Sprechen Sie uns an! Wir helfen Ihnen bei allen Fragen rund um die PKV und finden gemeinsam einen guten Tarif für Sie!

PKV ohne Gesundheitsprüfung – gibt es solche Tarife?

Um eine Gesundheitsprüfung kommen Sie im Fall einer Vollversicherung kaum herum. Anders sieht es bei einer Zusatzversicherung an. Hier haben manche Anbieter Tarife, im Angebot, die Sie ohne Prüfung abschließen können. Jedoch sind diese meist teurer. Versuchen Sie es deshalb lieber zunächst mit einer Prüfung. Sollten Sie abgelehnt werden, steht Ihnen die andere Option immer noch offen. In diesem Fall müssen Sie vor der Ablehnung eines Antrags weniger Sorgen haben.

Darüber hinaus ist auch in diesen Fällen keine Prüfung nötig:

  • Sie wechseln in den Standard- oder Basistarif. Wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen, darf der Anbieter Ihren Wechsel nicht ablehnen. Zwar wird auch dann oft Ihre Gesundheit „abgefragt“. Das hat aber keine Auswirkungen auf Ihren Tarif. Vielmehr will der Versicherer so das mit Ihnen verbundene Risiko intern kalkulieren. Hier kann Ihnen also keine Antwort etwas schaden.
  • Sie haben eine Auszeit genommen und dabei Ihren Vertrag ruhen lassen, z. B. mit einer Anwartschaft. Auch in diesem Fall ist keine erneute Prüfung nötig. Das ist auch ein großer Vorteil einer Anwartschaft, sowohl einer kleinen als auch einer großen.
  • Sie wechseln in einen anderen Tarif Ihres Anbieters. Hier müssen Sie nur eine Gesundheitsprüfung ablegen, wenn Ihr neuer Tarif mehr Leistungen als der alte enthält. Aber auch dann werden Sie allein in den betreffenden Bereichen geprüft. Die anderen bleiben davon unberührt.

PKV-Wechsel – so geht´s

Es kann sein, dass Sie als privat Versicherter zu einem anderen Anbieter wechseln möchten. Oft sind hohe Beiträge der Auslöser, aber es gibt zusätzlich auch noch andere mögliche Gründe. Prinzipiell ist ein solcher Wechsel möglich. Aber es ist mit einigen Risiken und Hindernissen verbunden:

  • Ihr aktuelles Alter wird Ihnen beim Eintritt in die neue Versicherung zugrunde gelegt. Dadurch fallen Tarife höher aus.
  • Sie müssen eine neue Gesundheitsprüfung absolvieren. Sind Sie in den letzten Jahren ernsthaft erkrankt, kann damit ein Risiko verbunden sein. Es kann zu einer Ablehnung oder zu einem höheren Tarif kommen. Auch dann ist ein Vorteil gegenüber Ihrer alten Krankenversicherung unwahrscheinlich.
  • Wer noch vor 2009 seinen Vertrag abgeschlossen hat, verliert seine Rückstellungen fürs Alter komplett.

Ein Wechsel will also gut überlegt sein. Kalkulieren Sie möglichst sorgfältig, ob und was Sie dabei gewinnen. Wenn das Ergebnis positiv ausfällt, müssen Sie nur einige formelle Dinge beachten:

  • Ihre Kündigung ist erst wirksam, wenn Ihrem alten Versicherer eine Bestätigung des neuen Anbieters vorliegt.
  • Informieren Sie sich über etwaige Fristen. Denn Versicherte sind selbst für einen lückenlosen Schutz verantwortlich.

In manchen Fällen kann sich ein Wechsel zu einer anderen Versicherung lohnen. Prüfen Sie aber vorher mögliche Alternativen. Oft sind Sie mit einem Tarifwechsel besser bedient.

Ein PKV-Tarifwechsel gelingt mit Beratung am besten

So wie der Eintritt in die PKV ist auch ein Wechsel des Tarifs auf eigene Faust oft nicht einfach zu bewerkstelligen. Auch hier sind die Optionen schwer überschaubar. Welche davon sich am meisten lohnt, lässt sich meist nicht auf die Schnelle erkennen. Zudem müssen Versicherte bei einem Tarifwechsel in vielen Fällen mit einer starken Gegenwehr durch Ihre Versicherung kämpfen. Das macht die Sache nicht leichter.

Ein PKV-Online-Vergleich macht einen Wechsel überflüssig

Die beste Methode, um Probleme in der Zukunft zu vermeiden, besteht darin, gleich die richtige Versicherung zu wählen. Damit sinkt das Risiko, dass Sie später hohe Tarife in Kauf nehmen müssen oder Leistungen vermissen, die Ihnen wichtig sind.

Nutzen Sie unseren Online-Vergleich. Er sucht Ihnen auf Basis Ihrer Angaben aktuelle Tarife aus, die für Sie infrage kommen. Dazu stehen Ihnen unsere Experten im Chat für alle Fragen und Anliegen zur Verfügung. Möchten Sie im Anschluss an einen Vergleich eine eingehende Beratung, machen Sie gleich hier einen Termin dafür aus.

Die PKV für Studenten – eine Wahl fürs ganze Studium

Die private Krankenversicherung wird nicht nur von Personen genutzt, die Ihre Ausbildung bereits beendet haben. Auch viele Studenten entscheiden sich für eine private Police. Dabei kommt es vor allem darauf an, was Sie später studieren möchten und wie alt Sie sind, ob sich diese Wahl lohnt. Da Sie nur kurze Zeit für eine Entscheidung haben, sollten Sie über diese schon früh genug nachdenken.

Allgemein gelten für Studenten diese Voraussetzungen:

  • Möchten Sie in die PKV wechseln, müssen Sie dies in den ersten drei Monaten nach der Einschreibung tun. In den meisten Fällen ist diese Entscheidung bindend für den Rest des Studiums.
  • Für Studenten bieten Versicherungen spezielle Tarife an. Sie können auch Zusatzversicherungen vereinbaren.

Doch für wen lohnt sich nun die private Police? Der Vorteil der GKV besteht darin, dass Sie sich hier eventuell kostenlos über die Familie versichern können. Das kann die richtige Wahl sein, muss es aber nicht immer. Zunächst bieten sich auch in diesem Fall private Zusatzpolicen ab, wenn Sie beim Zahnersatz oder der Brille besser versorgt sein möchten. Eine solche bekommen Sie als Student oft günstiger als ein Angestellter oder Selbstständiger.

Außerdem gibt es Fälle, in denen die private Krankenversicherung auch für Studenten die bessere Wahl sein kann:

  • Sind Ihre Eltern privat versichert, können Sie sich über diese mitversichern, bis Sie 27 sind. Sie dürfen dann aber ein bestimmtes Gehalt nicht überschreiten und auch nur eine bestimmte Anzahl von Stunden in der Woche arbeiten. Falls Ihre Eltern Beihilfe bekommen, besteht auch die Möglichkeit, diese Leistung in Anspruch zu nehmen.
  • Legen Sie besonders viel Wert auf eine gute Versorgung, ist die private Krankenversicherung ebenfalls eine gute Wahl. Die Tarife für Studenten fallen dazu nicht teuer aus. Auch als Student genießen Sie außerdem in vielen Fällen eine kurze Wartezeit beim Arzt und haben mehr Auswahl an Spezialisten. Das kann das Leben leichter machen.
  • Sind Sie eine angehende Beamtin oder ein angehender Beamter, erhalten Sie später Beihilfe und werden sich in der Regel zusätzlich privat versichern. Hier kann es sich lohnen, schon während des Studiums in die private Krankenversicherung einzutreten. Denn dann profitieren Sie von einem jungen Alter und müssen später keine neue Gesundheitsprüfung mehr absolvieren.
  • Für manche Gruppen unter den Studenten bieten private Versicherungen besonders billige Tarife an. Das betrifft auch Medizinstudenten. In diesem Fall genießen Sie auch später meist billige Tarife. Ärzte sind beliebte Kunden von Versicherungen, weil Sie statistisch gesehen gesund sind und sich oft zu niedrigen Preisen oder sogar umsonst behandeln lassen können. Sind Sie also im Begriff, Mediziner zu werden, kommt eine private Police besonders infrage.
  • Sind Sie über 30 und noch im Studium, so können Sie nicht mehr die Studententarife der GKV in Anspruch nehmen. In diesem Fall kann die private Variante billiger sein. Der Vorteil ist, dass Sie in diesem Alter einfach wechseln können.

Am besten machen Sie sich über dieses Thema schon vor Beginn des Studiums Gedanken. Denn dann haben Sie nur wenig Zeit sich zu entscheiden und können meist nicht wieder zurück.

Ausnahme: Studenten über 30 können in die PKV wechseln, möchten Sie nicht volle Tarife in der GKV zahlen. Sie müssen für einen Wechsel keine Voraussetzungen erfüllen – abgesehen davon, dass Ihr Antrag angenommen werden muss.

PKV-Rechner für Studenten

Auch Studenten haben also die Qual der Wahl, wie Sie sich versichern. Außerdem können Sie sich im Fall einer privaten Versicherung zwischen verschiedenen Tarifen entscheiden.

Nutzen Sie dafür unseren Rechner. So bekommen Sie eine Übersicht mit lohnenden Angeboten. Unser Chat steht Ihnen zur Verfügung, haben Sie Fragen zur privaten Police und zum Studium. Oder kontaktieren Sie uns für eine persönliche Beratung. Wir freuen aus Sie!

PKV für Beamte

Die meisten Beamten sind in der PKV. Allerdings ist diese nur für einen Teil der Versicherung zuständig. Denn als Beamter haben Sie Anrecht auf eine besondere Form der Unterstützung: die Beihilfe. Diese kommt in der Regel für 50 bis 70 Prozent der Kosten auf. So müssen Sie nur den Rest abdecken und erhalten dafür oft besonders günstige Angebote. Zudem genießen Sie Vorteile, wenn Sie eine Familie haben. Die Option einer freiwilligen Versicherung in der GKV lohnt sich als Beamter deshalb in vielen Fällen nicht.

PKV – Beamte und die Beihilfe

Beihilfe erhalten Sie als Beamtin oder Beamter automatisch. Diese wird von Ihrem Arbeitgeber bezahlt. Wie hoch sie ausfällt, ist von Ihrer Stellung und auch dem Bundesland abhängig. In der Regel sind es aber mindestens 50 Prozent, oft deutlich mehr. Hier die wichtigsten Fakten zur Regelung der Beihilfe:

  • Für den Umfang der Leistungen sind die Vorschriften im jeweiligen Land oder im Bund entscheidend.
  • Abgerechnet wird wie bei der PKV. Sie erhalten Rechnungen vom Arzt, die Sie dann an die Beihilfe schicken. Diese erstattet Ihnen daraufhin einen Teil der Kosten. Auch hier bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass Sie in Vorkasse treten müssen.
  • Zu einem gewissen Grad gilt die Beihilfe auch für andere Familienmitglieder. Das betrifft zum Beispiel den Ehegatten. Liegt dessen Einkommen nicht über einer bestimmten Grenze und ist er nicht gesetzlich versicherungspflichtig, so profitiert auch er von der Beihilfe. Das Gleiche gilt für Kinder bis zum 25. Lebensjahr (Wehr- oder Ersatzdienst werden addiert) und so lange diese selbst nur ein geringes Einkommen haben.

Den Rest der Kosten für die Behandlung können Sie mit einer privaten Versicherung aufstocken. Entsprechende Angebote für Beamte sind meist besonders günstig. Dasselbe gilt für Beamtenanwärter. Auch diese erhalten extra Tarife innerhalb der privaten Krankenversicherung. Hier ist aber Vorsicht angebracht: Behalten Sie die Zukunft im Auge und informieren Sie sich, wie Ihre Tarife später ausfallen. Schließlich sind Sie nur für eine kurze Zeit Anwärter. Wenn Ihr Beitrag nach dieser Zeit hoch ausfällt, haben Sie wenig gewonnen. Schauen Sie also jedes besonders günstige Angebot vorher ganz genau an!

Sie haben als Beamter auch die Wahl, sich freiwillig gesetzlich zu versichern. In diesem Fall müssen Sie aber auf die Beihilfe vollständig verzichten. Das lohnt sich im Ganzen kaum. Um die GKV mit der Beihilfe zu kombinieren, ist eine bestimmte Vorversicherungszeit nötig. Auch diese Variante hat im Vergleich jedoch selten Vorteile.

Lehrer sind nicht immer Beamte

Lehrer sind heute nicht in jedem Fall mehr Beamte. Der Trend geht hin zu angestellten und freiberuflichen Lehrern. Damit erhalten Sie keine Beihilfe mehr. Das heißt, für einen Wechsel in die private Versicherung müssen sowohl angestellte als auch freiberufliche Lehrer mit Ihrem Gehalt die Einkommensgrenze überschreiten. Erst dann ist ein Wechsel möglich.

Als Referendar erhalten Sie grundsätzlich Beihilfe. Auch hier bieten Ihnen Versicherer spezielle Tarife zu günstigen Konditionen an. Als angehender Lehrer lohnt es sich übrigens auch, eine Anwartschaft in der PKV abzuschließen, wenn Sie während des Studiums über die GKV versichert sind. So müssen Sie später keine Gesundheitsprüfung mehr ablegen. Werden Sie nämlich wegen ihres Studiums krank, kann das später für den Eintritt in die private Krankenversicherung zum Hindernis werden.

PKV-Vergleichsrechner für Beamte

Sie profitieren zwar als Beamter von der Beihilfe. Das heißt aber nicht, dass die Wahl der privaten Versicherung, mit der Sie den Rest abdecken, keine Rolle spielt. Auch hier sind die Unterschiede in den Leistungen und den Kosten groß. Behalten Sie vor allem als Anwärter die späteren Kosten im Blick und vergleichen Sie.

Tipp: Für einen Vergleich steht Ihnen hier unser anonymer Rechner zur Verfügung. Damit haben Sie im Handumdrehen eine Auswahl an Angeboten, die zu Ihren Voraussetzungen passen. Natürlich beraten wir Sie auch gern persönlich! Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

PKV bei Arbeitslosigkeit – ist das möglich?

Manch einer kann es sich schwer vorstellen, dennoch kann es jeden treffen. Arbeitslosigkeit kommt oft unerwartet und plötzlich. Sie verändert das eigene Leben meist stark. Damit verbunden ist eine ganze Reihe von Fragen. Dazu gehört auch das Thema Krankenversicherung. Denn was geschieht mit dieser, wenn Sie auf einmal keinen Job mehr haben?

  • Zunächst einmal gilt: Sind Sie arbeitslos und beziehen ALG I, kehren Sie zurück in die GKV. Achten Sie hier auf die einschlägigen Fristen. Sie haben zu Beginn die freie Wahl, welche Krankenkasse Sie wählen. Die Unterschiede sind hier zwar nicht groß, einige gibt es aber dennoch.
  • In bestimmten Fällen können Sie aber auch in der privaten Krankenversicherung bleiben. Dazu müssen Sie bei Eintritt der Arbeitslosigkeit fünf Jahre privat versichert gewesen sein. Außerdem muss Ihr Tarif ähnliche Leistungen enthalten, wie die GKV. Dann besteht die Möglichkeit, sich von der Versicherungspflicht zu befreien und ihren alten Tarif zu behalten.
  • In der PKV bleiben müssen auch in diesem Fall Versicherte, die 55 Jahre oder noch älter sind. Sie können nur in die GKV wechseln, waren Sie innerhalb der letzten fünf Jahre einmal gesetzlich versichert.

Sind Sie arbeitslos und haben Sie nicht die Möglichkeit, privat versichert zu bleiben, so besteht oft die Option der Vereinbarung einer Ruhenszeit. Damit müssen Sie keine Kosten tragen und können wieder in Ihren alten Tarif zurück, sobald Sie wieder einen Job haben. Dauert es länger, bis Sie wieder eine Stelle haben, oder verdienen Sie zunächst nicht genug, können Sie nach Ende der Ruhenszeit eine Anwartschaft abschließen. Damit sind Sie auf der sicheren Seite. Falls Sie ALG II beziehen, müssen Sie nicht in die GKV wechseln. Dann stellt sich aber die Frage, ob Sie sich Ihren alten Tarif in Ihrer Situation noch leisten können.

Beachten Sie: Sind Sie privat versichert und arbeitslos, erhalten Sie einen Zuschuss zu Ihrem Tarif von der Bundesagentur für Arbeit. Allerdings orientiert sich dieser an der Höhe der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung.

Die PKV für Familien – neue Optionen

Die GKV hat Vorteile für Familien mit Kindern. Denn wenn beide Partner gesetzlich versichert sind, gilt:

  • Die Kinder können umsonst bei Ihren Eltern mitversichert werden.
  • Auch ein Hausmann oder eine Hausfrau, die über Ihren Ehepartner mitversichert sind, müssen keine Beiträge zahlen.
  • In der Elternzeit fallen ebenfalls keine Kosten für die GKV an.

Diese Aspekte waren in der Vergangenheit oft dafür verantwortlich, dass viele Paare mit Kind die gesetzliche Variante bevorzugten. Das galt vor allem, weil in der privaten Police jede Person einzeln zahlen musste und damit auch für Kinder teils stattliche Beiträge erhoben wurden.

Inzwischen hat sich die Situation etwas verändert. Die private Krankenversicherung ist in den letzten Jahren auch für Familien zunehmend interessant geworden. Zwar gibt es immer noch Fälle, in denen die GKV die bessere Wahl darstellt, dies ist aber nicht mehr zwingend so. Vielmehr kommt es auf den Einzelfall an. Es spielt vor allem eine Rolle, wie die Eltern versichert sind und welche Leistungen Sie sich für Ihr Kind wünschen.

Tipp: Sie möchten mehr über günstige PKV-Tarife für Familien wissen? Sprechen Sie uns an!

PKV und Kind – wann lohnt sich eine private Police?

Die private Variante kommt für Kinder vor allem dann in Betracht, wenn ein Ehegatte privat versichert ist. Denn in diesem Fall kann das Kind nicht mehr kostenfrei in der Familienversicherung mitversichert werden. Es fallen auch in der GKV Beiträge an. In diesem Fall lohnt sich ein Blick auf die private Versicherung. Viele Anbieter haben in den letzten Jahren nämlich eigene Tarife für Familien auf den Markt gebracht. Dabei gilt zwar immer noch, dass für jede Person ein eigener Beitrag fällig wird. Dafür ist dieser oft besonders günstig. Außerdem profitieren auch Kinder in der PKV von mehr Leistung. Wer seinen Nachwuchs besonders gut versorgt sehen will, sollte deshalb diese Option ebenfalls in den Blick nehmen. Dabei können auch kürzere Wartezeiten und eine bessere Arztwahl wichtige Argumente sein.

Doch wer kann überhaupt eine private Versicherung für sein Kind wählen? Hier die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Sind die Eltern verheiratet und beide Mitglied in der PKV, ist die Sache klar. Dann muss das Kind ebenfalls privat versichert werden. Den Anbieter können Sie hier nicht frei wählen. Es kommt nur derjenige in Frage, bei dem Sie als Eltern versichert sind.
  • Etwas kniffliger ist die Sache, wenn ein Elternteil gesetzlich und der andere privat versichert ist. Dann wird das Kind bei demjenigen mit dem höheren Einkommen mitversichert.
  • Die Wahl haben Paare, die nicht verheiratet sind. Sie können frei entscheiden, bei wem der Nachwuchs mitversichert wird.

PKV für Kinder – welche Regeln sind darüber hinaus wichtig?

Welche Versicherung Sie für Ihr Kind wählen möchten, sollten Sie bereits bei der Familienplanung überlegen. Denn davon hängt es auch ab, ob es sinnvoll ist, sich im Vorfeld privat zu versichern.

Zu beachten ist außerdem, dass viele Versicherungen bei der Aufnahme von Schwangeren zögerlich sind. Diese ist für den Versicherer oft mit einem höheren Risiko von Erkrankungen verbunden. Deshalb erscheint es nicht unbedingt ratsam, in dieser Zeit einen Antrag einzureichen.

Der Tarif für Ihr Kind hängt wie bei anderen Personen auch von Alter und Gesundheitszustand ab. Beide Faktoren spielen bei Neugeborenen im Regelfall kaum eine Rolle. Außerdem sind die Leistungen wichtig, die der Tarif beinhaltet. In dieser Beziehung sind Sie in der Wahl zunächst eingeschränkt. Denn der Tarif für Ihr Kind darf nur maximal die Leistungen enthalten, auf die die Eltern ein Anrecht haben. Jedoch haben Sie die Möglichkeit, mit Zusatzversicherungen für eine bessere Versorgung zu sorgen.

Beachten Sie: Ihr Kind muss bei derselben Versicherung wie Sie versichert sein. Sie können keinen anderen Anbieter wählen, auch wenn dies finanzielle Vorteile hätte.

Wichtig sind außerdem folgende Regeln:

  • In der Elternzeit müssen Sie weiter Beiträge zahlen. In der GKV sind Sie davon befreit. Allerdings bieten manche Versicherungen für diesen Fall über eine bestimmte Zeitphase hinweg reduzierte Beiträge oder sogar eine beitragsfreie Zeit an.
  • Einen Zuschuss von Ihrem Arbeitgeber erhalten Sie in der Elternzeit nicht.
  • Zudem gilt weiterhin: Sinkt Ihr Einkommen unter die Versicherungspflichtgrenze, sind Sie automatisch gesetzlich versichert. Auch für diesen Fall lohnt sich eine Anwartschaft. Dann können Sie nach der Elternzeit einfach wieder in Ihren alten Tarif zurück.

Vorteile bringt die private Variante in der Schwangerschaft mit sich. Denn sind Sie dann privat versichert, müssen Sie zwar weiter normale Beiträge entrichten. Sie erhalten aber in vielen Fällen zusätzliche Leistungen. Das kann zum Beispiel eine höhere Zahl von Ultraschalluntersuchungen sein. Zudem können Sie über das Krankentagegeld neun beitragsfreie Monate erhalten. Dazu ist aber ein Wechsel des Tarifs notwendig. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Anbieter über die dafür geltende Frist.

Beachten Sie: Ein Antrag in der Schwangerschaft ist mit hohen Risiken verbunden. Sind Sie aber privat versichert und Sie bekommen ein Kind, erhalten Sie deutlich mehr Leistungen als mit einer gesetzlichen Krankenversicherung. Sie haben weitere Fragen?

Anonymer PKV-Vergleich – günstige Police suchen und zugreifen!

Wenn Sie in die private Krankenversicherung eintreten wollen, berücksichtigen Sie Ihre Pläne für die Zukunft. Wählen Sie einen Anbieter, der langfristig Vorteile hat. Schließlich gilt der Vertrag meist für den Rest Ihres Lebens. Wenn er nur für ein paar Jahre gute Konditionen hat, bringt das wenig. Auch wenn Sie Ihr Kind privat versichern, ist dieses für eine längere Zeit an einen Anbieter gebunden.

Um die Wahl einzugrenzen, greifen Sie auf unseren PKV-Vergleich zurück. Dieser ist anonym. Das heißt, Sie müssen weder Ihren Namen noch einen Kontakt eingeben. So können Sie einen Vergleich anstellen und sich dann in Ruhe überlegen, wie Sie weiter vorgehen möchten. Sie müssen nicht damit rechnen, dass Sie am nächsten Tag von einem Makler angerufen werden, der Sie zu einem Vertrag drängen möchte.

Für unseren anonymen Vergleich klicken Sie hier.

Hinweis: Natürlich erhalten Sie bei uns auch eine persönliche Beratung! Sie können auf Ihren Wunsch hin gerne ein Gespräch zur Beratung mit uns vereinbaren! Zusätzlich stehen wir Ihnen auch jederzeit gerne in einem Live-Chat zur Verfügung!

PKV oder GKV – ein Vergleich

Was ist nun die bessere Wahl, GKV oder PKV? Eine allgemeine Aussage dazu lässt sich nur schwer treffen. Viel hängt von den persönlichen Voraussetzungen ab. Auch wenn Beiträge in den Medien oft den Eindruck erwecken, eine Form sei grundsätzlich besser als die andere, ist die Realität meist komplizierter.

Zunächst einmal haben nicht alle Personen die Möglichkeit, sich privat zu versichern. Ist Ihr Einkommen als Angestellter zu niedrig, so müssen Sie in der GKV bleiben. Viele Menschen betrifft das Ihr Leben lang. Sie müssen sich der Entscheidung nicht stellen. Erst mit einem höheren Gehalt oder als Selbstständiger haben Sie die Wahl. Dann spielen zahlreiche Faktoren eine wichtige Rolle für die Entscheidung. Dazu gehören Ihr Alter und Ihre aktuelle und frühere Gesundheit. Auch die Planung für die Zukunft ist wichtig. Dies gilt vor allem, wenn Sie eine Familie gründen möchten.

Versuchen Sie deshalb, Ihre Situation, Ihre Wünsche und Vorstellungen möglichst realistisch zu betrachten und stellen Sie dann einen Vergleich an. Dazu ist eine unabhängige Position wichtig. Lassen Sie sich direkt von einer Versicherung beraten, wird es Ihnen schwer fallen, eine neutrale Position zu behalten und Vor- und Nachteile gegeneinander abzuwägen. Schließlich möchte Sie der Anbieter im Zweifel als Kunden gewinnen. Er wird Sie darum kaum darauf hinweisen, dass die Konkurrenz das bessere Angebot zu bieten hat.

PKV versus GKV – Pro und Contra

Auch wenn viel von Ihrer Person abhängt, lassen sich ein paar allgemeine Vor- und Nachteile von privater und gesetzlicher Krankenversicherung nennen, die eine Entscheidung erleichtern können.

So zeichnet sich eine private Krankenversicherung durch diese Stärken aus:

  • Sie haben eine große Freiheit, was die Tarife betrifft. So können Sie relativ frei wählen, welche Leistungen Sie in Anspruch nehmen wollen und auf welche Sie verzichten möchten. In der GKV sind Sie meist auf eine Basisversorgung beschränkt.
  • Damit verbunden ist eine besonders gute Versorgung. Im Gegensatz zu der GKV gibt es kaum etwas, was ein privater Versicherer Ihnen nicht anbieten wird, wenn Sie dafür zahlen möchten. Das betrifft auch Bereiche, in denen die Krankenkassen traditionell kaum Kosten erstatten.
  • Auch beim Arzt haben privat Versicherte in vielen Fällen Vorteile. So fallen die Wartezeiten oft deutlich kürzer aus. Zudem haben Sie Zugang zu Spezialisten, die nur noch Privatpatienten behandeln. Benötigen Sie kurzfristig eine möglichst gute Behandlung, haben Sie so große Vorteile.
  • Auf der anderen Seite können Sie sparen, indem Sie auf Leistungen verzichten, die Ihnen nicht wichtig sind. Gehen Sie sorgfältig vor, nehmen Sie dadurch kaum einen Nachteil in Kauf.
  • Mit einem Selbstbehalt werden Tarife deutlich günstiger. Auch hier gilt: Sie haben zahlreiche Optionen.
  • Ein Wechsel in einen anderen Tarif Ihres Anbieters ist Ihnen immer möglich. Damit lassen sich die Kosten auch im Alter teils erheblich senken, ohne dass Sie große Einbuße hinnehmen müssen. Das ist auch eine gute Chance, auf steigende Beiträge zu reagieren.
  • Durch Rückstellungen fürs Alter und einen Zuschlag auf Tarife beugen die Anbieter selbst hohen Kosten im Alter vor. Es ist also nicht zwangsläufig so, dass Sie als Rentner mit hohen Beiträgen kämpfen müssen.

Natürlich sollen die Nachteile der privaten Krankenversicherung nicht verschwiegen werden. Diese ist nicht in jedem Fall die beste Wahl. Auch dafür kommt es wieder vor allem auf Ihre Person an:

  • Nicht nur privat Versicherte genießen größere Freiheiten. Im Gegensatz zu den Krankenkassen können private Unternehmen einen Antrag auch ablehnen. Deshalb haben Sie keine Garantie auf eine Aufnahme, auch wenn Sie die grundsätzlichen Bedingungen dafür erfüllen. Werden Sie von einem Anbieter abgelehnt, sinken Ihre Chancen stark, von einem anderen angenommen zu werden.
  • Das betrifft vor allem Personen, die in der Vergangenheit oder akut chronisch erkrankt sind. Vor allem eine Psychotherapie ist ein großes Hindernis bei einem Eintritt. Hier ist jedoch mit entscheidend, wie lange die Behandlung zurückliegt.
  • In der PKV wird für jede Person ein Beitrag fällig, auch für Kinder. Zwar locken viele Anbieter mittlerweile mit günstigen Tarifen für Familien. In der gesetzlichen Versicherung können Sie Ihr Kind aber umsonst mitversichern. Das kann die billigste Variante sein.
  • Das Gleiche gilt für Studenten. Auch hier kommt es auf den speziellen Fall an, welche Versicherung sich lohnt.
  • In den meisten Bereichen bieten private Versicherungen Ihren Kunden wesentlich mehr Leistungen. Es gibt aber Ausnahmen. Diese betreffen zum Beispiel eine Psychotherapie. Zwar hat sich das Angebot auch in diesem Bereich in den letzten Jahren verbessert. Es kann aber sein, dass die GKV hier die bessere Wahl ist.
  • Sind Sie sich sehr unsicher, was Ihre berufliche Situation in der Zukunft betrifft, ist Vorsicht angesagt, was einen Wechsel betrifft. Denn es gilt immer: Sinkt Ihr Einkommen als Angestellter unter die gültige Grenze, müssen Sie zurück in die GKV.

Aus diesen Aspekten wird schon deutlich, dass Nach- und Vorteile beider Varianten stark von Ihrer Person und den jeweiligen Voraussetzungen abhängen. Die Unterschiede können hier groß sein.

PKV oder GKV – für wen sich was lohnt

Zusammenfassend lassen sich ein paar Gruppen von Personen aufzählen, für die sich eine private Krankenversicherung besonders lohnt. Das trifft vor allem in diesen Fällen zu:

  • Junge und gesunde Menschen haben in der PKV viele Möglichkeiten, Geld zu sparen. Denn Ihr niedriges Alter sorgt für einen günstigen Tarif zum Einstieg. In diesem Fall stellt auch die Gesundheitsprüfung kein großes Risiko dar. Behalten Sie aber bei Ihrer Wahl die Zukunft im Auge. Wenn Sie heute wenig zahlen und im Alter viel, ist das nicht die ideale Lösung. Vor allem angehende Beamte sollten sich danach richten, was Sie später einmal zahlen müssen.
  • Besonders gut verdienende Personen profitieren vom Modell der privaten Versicherung. In der GKV müssten Sie wegen Ihres hohen Einkommens auch hohe Beiträge zahlen. Bei der privaten Variante besteht hier kein Zusammenhang. Das sorgt im direkten Vergleich oft für ein hohes Sparpotenzial. Es kann sogar sein, dass Sie trotz eines sehr hohen Gehalts eher niedrige Beiträge zahlen.
  • Kinder von Beamten profitieren von der Beihilfe der Eltern. In diesem Fall können private Leistungen für den Rest der Versorgung verwendet werden. Entsprechende Tarife für diese Zielgruppe sind oft sehr günstig.
  • Zu den Berufsgruppen, für die die PKV besonders günstige Tarife anbietet, gehören auch Ärzte. Diese sind statistisch gesehen gesünder als die Angehörigen anderer Berufe. Deshalb sind sie auch besonders beliebt bei Versicherungen. Davon profitieren nicht nur Ärzte, die schon mitten im Beruf stehen, sondern auch angehende Ärzte und Medizinstudenten.
  • Sind Sie Referendar, so erhalten Sie Beihilfe. Hier ist die PKV zur Ergänzung notwendig. In diesem Fall kann es von Vorteil sein, schon während des Studiums der privaten Versicherung beizutreten. Denn dann müssen Sie später keine Gesundheitsprüfung mehr absolvieren. Dasselbe gilt auch für andere angehende Beamte.

Treffen diese Kriterien nicht auf Sie zu, so lohnt sich ein Blick auf verschiedene Anbieter trotzdem. Mit der richtigen Beratung können Sie einen „Probeantrag“ darauf prüfen lassen, welche Chancen dieser in der Realität hätte. Sind Sie bereit, einen Aufschlag oder den Ausschluss von Leistungen in Kauf zu nehmen, so ist auch eine Vorerkrankung nicht immer ein großes Hindernis.

Dennoch gibt es Fälle, in denen eine private Police weniger vielversprechend ist als in anderen:

  • Sie sind älter als Mitte 30. Dann wird es zusehends schwieriger, einen günstigen Tarif bei einer privaten Versicherung zu erhalten. Je früher Sie sich hier bewerben, desto besser sind Ihre Chancen. Lassen Sie sich also nicht zu viel Zeit, wenn Sie die Wahl haben.
  • Sie waren in der Vergangenheit oder sind aktuell wegen einer chronischen Erkrankung in Behandlung. Vor allem wenn es sich dabei um eine Psychotherapie wegen einer Depression oder Ähnlichem handelt, ist Vorsicht geboten. Lassen Sie hier gut abschätzen, ob ein Antrag Sinn macht. Eine Möglichkeit könnte darin bestehen, einen Aufschlag in Kauf zu nehmen oder eine Leistung ausschließen zu lassen.
  • Sie sind schwanger. In diesem Fall kommt es auf den Anbieter an und darauf, wie lange Ihre Schwangerschaft schon besteht. Unter Umständen ist es besser, auf die Zeit danach zu warten.

Von diesen Aspekten abgesehen müssen Sie als Angestellter zunächst die Anforderungen für einen Antrag erfüllen. Außerdem sollten Sie absehen können, wie sich Ihre berufliche Situation in Zukunft entwickelt. Denn wenn Ihr Gehalt unter die Grenze sinkt, müssen Sie automatisch in die GKV. Sind Sie sich also sehr unsicher, wie sich Ihr Gehalt oder ihr Lohn in der unmittelbaren Zukunft entwickelt, kann es ebenfalls ratsam sein, mit einem Wechsel noch etwas zu warten.

PKV-Versicherung – Eintritt, Wechsel und Kündigung

Nicht nur für den Eintritt in die PKV gelten besondere Vorgaben. Auch für einen Wechsel oder eine Kündigung sind einige Dinge zu beachten. Dazu zählen

  • generelle Voraussetzungen, die Sie bei einem Antrag erfüllen müssen.
  • Fristen, vor allem auch bei einer Kündigung bzw. einem Wechsel.
  • Die Gesundheitsprüfung bei einem Eintritt in die PKV oder einem Wechsel zu einem anderen Anbieter.

Denken Sie schon im Vorfeld daran, dass ein Wechsel in die PKV oft nicht schwer ist, vor allem wenn Sie jung und gesund sind. Möchten Sie später wieder in die GKV wechseln, kann das mit Aufwand verbunden oder sogar nicht mehr möglich sein.

Der Antrag auf Aufnahme in die PKV

Wer in die PKV möchte, muss einen Antrag stellen. Voraussetzung als Angestellter ist natürlich, dass Ihr Gehalt höher ausfällt als die vorgegebene Grenze. Sind Sie selbstständig oder freiberuflich tätig, können Sie meist zu jeder Zeit wechseln. Dasselbe gilt für Beamte.

Ein wichtiger Unterschied zur GKV besteht darin, dass Sie keinen rechtlichen Anspruch auf eine Aufnahme haben. Ihr Antrag kann abgelehnt werden. Passiert dies, so wird es schwierig, bei einem anderen Anbieter unterzukommen. Beugen Sie also vor, indem Sie sich zu einem Antrag und dessen Chancen beraten lassen.

In den meisten Fällen besteht aber kein Grund zur Sorge. Sind Sie jung und gesund, stellen sind Sie einen gern gesehenen Kunden dar. Andernfalls sollten Sie sich vor einem Antrag dazu beraten lassen, welches Risiko mit diesem verbunden ist. Es ist möglich, eine Prognose zu stellen, wie hoch Ihre Erfolgschancen liegen. Fällt diese negativ aus, haben Sie unter Umständen die Wahl, sich zu einem späteren Zeitpunkt zu bewerben.

Das gilt insbesondere dann, wenn Sie in der jüngsten Vergangenheit ernstlich erkrankt sind. Vor allem eine Psychotherapie ist immer noch ein ernstes Hindernis für die Aufnahme in die PKV. Denn bei Betroffenen besteht häufig ein großes Risiko, dass eine Behandlung in der Zukunft erneut nötig wird. Zudem sind vor allem stationäre Aufenthalte mit hohen Kosten verbunden. Deshalb sind die finanziellen Risiken sehr hoch, die eine Versicherung bei solchen Kunden eingeht.

Eine Ablehnung ist aber auch in diesem Zusammenhang nicht zwingend. Beachten Sie:

  • Die Zeiträume, die in der Gesundheitsprüfung abgefragt werden, fallen unterschiedlich aus. Handelt es sich dabei nur um drei Jahre und liegt Ihre Behandlung schon fünf Jahre zurück, müssen Sie diese nicht nennen.
  • Fragt der Anbieter zehn Jahre ab und ist Ihre Therapie schon seit neun Jahren beendet, fallen Ihre Chancen auf eine Aufnahme ebenfalls deutlich höher aus. Dabei spielt es aber auch eine Rolle, was der Anlass für die Behandlung war. Handelte es sich dabei um ein Erlebnis wie der Tod eines Angehörigen, wird das weniger kritisch gesehen als eine Depression oder Angststörung.

Trifft beides auf Sie nicht zu, so gibt es oft noch weitere Möglichkeiten, zur PKV zu wechseln:

  • Ihnen wird ein Risikozuschlag angeboten. Das bedeutet, Sie zahlen mehr für das Risiko, dass die betreffende Krankheit wieder auftaucht. Dieser Zuschlag kann zwei Formen annehmen. Er kann auf Ihren gesamten Tarif erhoben werden. Er kann aber auch nur die Leistungen betreffen, die bei den entsprechenden Beschwerden notwendig werden.
  • Es kann auch sein, dass Ihnen ein Ausschluss bestimmter Leistungen angeboten wird. Das bedeutet, Sie müssen bestimmte Behandlungen aus eigener Tasche zahlen.

Ob eine dieser Optionen für Sie infrage kommt, hängt vor allem davon ab, wie hoch das Risiko ist, dass beispielsweise eine Psychotherapie in der Zukunft wieder notwendig wird. Ein Risikozuschlag ist meist die bessere Variante. Bei einem Ausschluss sollten Sie sich möglichst sicher sein, dass Sie die betroffenen Leistungen nicht benötigen.

Eine Gesundheitsprüfung betrifft eine ganze Reihe verschiedener Punkte. So werden neben psychischen Erkrankungen Operationen, körperliche Gebrechen oder Krebserkrankungen abgefragt. Auch die Einnahme von Medikamenten oder der Konsum von Alkohol spielt eine Rolle. Trifft ein Aspekt auf Sie zu, müssen Sie möglichst umfassende Informationen dazu geben. Kommen Sie dieser Aufforderung in jedem Fall nach.

Beachten Sie: Sie sind zu Vollständigkeit verpflichtet. Unwissenheit schützt Sie in diesem Fall nicht. Deshalb kann es auch lohnend sein, zusätzlich auf einen Arzt zu verweisen. Etwas bewusst verschweigen sollten Sie in keinem Fall. Die Gefahr, dass dies später ans Licht kommt, ist hoch und kann zu ernsten Konsequenzen führen. Ein Versicherer kann Ihnen in diesem Fall auch noch viele Jahre später kündigen. Bleiben Sie also immer ehrlich, auch was etwaige Erkrankungen in der Vergangenheit betrifft.

PKV-Tarifwechsel innerhalb der Gesellschaft

Ein Tarifwechsel innerhalb der Gesellschaft wird immer öfter genutzt. Dieser bietet meist ein besseres Potenzial zu Einsparungen als ein Wechsel zu einem anderen Anbieter oder in den Basistarif. Grundsätzlich können Sie diesen Schritt jederzeit tun, auch wenn viele Versicherungen Ihre Kunden davon abhalten möchten. Dabei gilt:

  • Ihr aktuelles Alter spielt für den neuen Tarif keine Rolle.
  • Sie können Ihre Altersrückstellungen mitnehmen.
  • Beinhaltet der neue Tarif die gleichen Leistungen wie Ihr Alter, müssen Sie keine neue Gesundheitsprüfung ablegen. Eine solche wird nur fällig, wenn der Wechsel mit zusätzlichen Leistungen einhergeht. Dann müssen Sie sich aber auch nur für die betreffenden Bereich prüfen lassen.

Denken Sie daran: In der PKV gibt es ständig neue Tarife. Allein deshalb lohnt es sich, die Augen offen zu halten. Vor allem, wenn Ihr Beitrag im Alter steigt, ist ein Wechsel zu einem anderen Tarif innerhalb der Gesellschaft oft die Lösung des Problems. Bis zu 50 Prozent können dabei eingespart werden. In den meisten Fällen müssen Sie dadurch aber keine oder nur geringe Einbußen in Kauf nehmen. Sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gern!

Hilfe für eine PKV-Tarifwechsel

Nutzen Sie deshalb die Chance und lassen Sie sich beraten. Unsere Experten stehen Ihnen zu jeder Zeit im Online-Chat zur Verfügung. Außerdem können Sie online einen Termin zu einer Beratung ausmachen. So sind Sie auf der sicheren Seite und sparen Zeit sowie Geld. Wir zeigen Ihnen Ihre Optionen auf und senken mit Ihnen die Kosten für Ihre PKV!

PKV kündigen – achten Sie auf die Fristen

Möchten Sie Ihren Vertrag kündigen, weil Sie zu einem neuen Anbieter wechseln wollen, handelt es sich dabei um eine ordentliche Kündigung. Dafür sind vor allem Fristen zu beachten. Machen Sie sich früh damit vertraut. So gehen Sie nicht das Risiko ein, dass ein Wechsel von Formalien behindert wird.

Prüfen Sie zunächst, ob Ihr alter Vertrag eine Mindestversicherungsfrist vorsieht. Diese beträgt oft bis zu drei Jahre. Kündigen können Sie in der Regel zu Beginn des Kalender- oder Versicherungsjahres. Dafür haben Sie drei Monate Zeit. Denken Sie daran, dass Ihr alter Anbieter eine Bestätigung des neuen benötigt. Nur so wird Ihre Kündigung wirksam.

Andere Bedingungen gelten bei einer außerordentlichen Kündigung. Diese ist für Versicherte dann möglich:

  • Sie erhalten Heilfürsorge. Das betrifft zum Beispiel Polizeibeamte, aber auch Zivildienstleistende. In diesem Fall ist eine Kündigung immer möglich. Überlegen Sie aber auch dann, ob eine Anwartschaft für die Zeit nach dem Bezug dieser Leistung Sinn macht.
  • Ihr Tarif wird teurer oder die Leistungen ändern sich. In diesem Fall haben Sie die Option, innerhalb von zwei Monaten nach der Zustellung der Mitteilung über die Änderung zu kündigen. Die Kündigung selbst tritt rückwirkend in Kraft. Auch hier ist eine Bestätigung eines neuen Anbieters wichtig. Sie müssen sich also möglichst früh nach der Meldung über die Änderung auf die Suche nach einem neuen Anbieter machen.
  • Der wohl häufigste Fall tritt dann ein, wenn Ihr Gehalt unter die Pflichtgrenze sinkt. Damit tritt die gesetzliche Versicherungspflicht ein. Auch dann sind Sie selbst gefragt. Sie müssen innerhalb von zwei Monaten nach Eintritt der Pflicht kündigen. Für den Wechsel ist ein Nachweis nötig, dass Sie sich in der GKV versichern müssen. Das Gleiche gilt übrigens, wenn Sie in die gesetzliche Familienversicherung eintreten.

Tipp: Informieren Sie sich rechtzeitig über Fristen bei Ihrer Versicherung. So ist eine Kündigung meist ohne Probleme möglich. Allerdings geht diese oft mit der Wahl einer anderen privaten Versicherung einher. Mit kündigen ist es also in vielen Fällen nicht getan.

Die PKV mit einer Anwartschaft ruhen lassen – eine elegante Lösung

Eine Kündigung der privaten Krankenversicherung will gut überlegt sein. Denn möchten Sie später wieder eintreten, ist dies nicht immer so einfach möglich. Auch in diesem Fall gilt nämlich:

  • Ihr neues Eintrittsalter wird berücksichtigt. Die Tarife sind allein dadurch teurer.
  • Sie müssen eine neue Gesundheitsprüfung ablegen.

Um diese Risiken zu vermeiden, haben Sie die Möglichkeit einer Anwartschaft. Diese empfiehlt sich auch, wenn Sie in die GKV wechseln müssen, weil Ihr Einkommen gesunken ist. Mit einer Anwartschaft können Sie später zu jeder Zeit wieder in Ihre alte Versicherung einsteigen. Sie müssen dazu keine Gesundheitsprüfung ablegen. Dafür bezahlen Sie in der Zeit, in der Ihre Versicherung ruht, einen Teil Ihres Tarifs weiter. Hierfür stehen Ihnen zwei Varianten zur Wahl:

  1. Die kleine Anwartschaft ist besonders günstig. Sie hat aber einen kleinen Haken. Zwar müssen Sie auch in diesem Fall keine neue Prüfung ablegen. Aber es wird Ihr neues Alter beim Eintritt berücksichtigt. Damit steigt Ihre Prämie.
  2. Die große Anwartschaft ist meist deutlich teurer. Wie viel Sie dafür zahlen, hängt vom Anbieter ab, aber oft auch davon, wie lange Sie schon bei diesem versichert sind. Fragen Sie dazu bei Ihrer Versicherung nach. Dafür wird hier bei einem Wiedereintritt Ihr altes Alter zugrunde gelegt. Damit sparen Sie unter Umständen auf lange Sicht viel Geld, müssen aber zunächst mehr zahlen.

Welche Form Sie wählen, hängt natürlich auch von Ihren finanziellen Mitteln ab. Sind Sie knapp bei Kasse, kann der Beitrag für eine große Anwartschaft für Sie zu teuer sein. Auch wenn Sie es für wenig wahrscheinlich halten, dass Sie in Zukunft wieder in die private Krankenversicherung eintreten, empfiehlt sich eine kleine Anwartschaft. Diese spielt finanziell keine große Rolle und hält Ihnen eine Tür offen. Meist zahlen Sie nur ein paar Prozent Ihres normalen Beitrags. Sind Sie sich sicher, dass Ihre Auszeit nur von kurzer Dauer ist, lohnt sich eine große Anwartschaft. So ist die Rückkehr deutlich billiger. Sie müssen sich zudem keine Gedanken um Ihr Alter machen.

Eine Ruhensvereinbarung bei der PKV – zeitlich begrenzte Pause

Sind Sie arbeitslos oder in eine wirtschaftliche Notlage geraten, haben Sie unter Umständen noch eine Option, für einen Wiedereintritt vorzusorgen. Sprechen Sie Ihren Anbieter auf eine Ruhensvereinbarung an. Eine solche ist meist zeitlich begrenzt. Üblich ist eine Dauer zwischen 6 Monaten und 3 Jahren. Sie hat den großen Vorteil, dass Sie dafür nichts zahlen müssen. Deshalb ist sie auch in dem Fall ideal, wenn Sie nur wenig Geld zur Verfügung haben. Außerdem wird auch hier Ihr ursprüngliches Alter bei einem erneuten Einstieg in Ihren Tarif vorausgesetzt. Ist Ihre Auszeit länger, können Sie im Anschluss immer noch eine Anwartschaft abschließen.

In welcher Form Ihre Versicherung auch ruht, eines gilt aber immer: Sie können in der betreffenden Zeit keine Leistungen von der PKV beziehen. Den Anteil an Ihrem Tarif, den Sie zahlen, zahlen Sie dafür, dass Sie sich die Option offenhalten und im Anschluss nicht Ihr gestiegenes Alter zugrunde gelegt wird.

Die Möglichkeiten noch einmal im Überblick:

  • Eine kleine Anwartschaft erlaubt Ihnen den späteren Eintritt in Ihre alte Versicherung, ohne dass eine Gesundheitsprüfung nötig ist. Aber es wird Ihr neues Alter zugrunde gelegt. Diese Variante ist im Regelfall sehr günstig.
  • Auch bei einer großen Anwartschaft ist keine Prüfung notwendig. Zudem wird Ihr aktuelles Alter nicht berücksichtigt. Das spart Ihnen zusätzliche Kosten. Dafür zahlen Sie während Ihrer Auszeit deutlich mehr. Um wie viel es sich dabei handelt, hängt von mehreren Faktoren ab.
  • Eine Ruhensvereinbarung kostet Sie nichts. Sie ist die ideale Lösung, wenn Sie arbeitslos geworden oder in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind. Allerdings ist sie zeitlich begrenzt. Mehr als 3 Jahre sind kaum möglich, oft sind es weniger.

Von der PKV in die GKV – ein Wechsel ist schwer

Während ein Wechsel innerhalb der privaten Krankenversicherung formal meist keine Probleme bereitet, stellt sich die Situation anders dar, wenn Sie zurück in die GKV wechseln möchten. Das kann ein Anliegen sein, falls Tarife stark steigen, ist aber nur selten die Lösung des Problems. Wie Ihnen ein Wechsel möglich ist, hängt von Ihrem Alter und von Ihrer Einkommenssituation ab:

  • Angestellte, die jünger als 55 sind: In diesem Fall besteht Ihre Chance darin, dass Ihr Lohn oder Gehalt für ein Jahr unter die Pflichtgrenze fällt. In diesem Fall kehren Sie automatisch zur GKV zurück. Ist Ihnen ein Wechsel wichtig, dürfen Sie selbst für ein niedrigeres Einkommen sorgen. Das ist aber oft leichter gesagt als getan. Eine Möglichkeit besteht darin, in Teilzeit zu gehen. Damit muss aber natürlich Ihr Chef einverstanden sein. Zudem können Sie vielleicht vereinbaren, sich einen Teil des Gehalts im nächsten Jahr auszahlen zu lassen. Auch mit Einzahlungen in die betriebliche Altersvorsorge lässt sich das Einkommen drücken. Das müssen Sie nur bis zu einem Wechsel tun. Sind Sie in der GKV, kann Ihr Einkommen wieder höher sein.
  • Angestellte, die älter als 55 Jahre sind: Hier ist Ihnen ein Wechsel unter Umständen meist nicht möglich. Nur wenn eine schwere Behinderung anerkannt wird, ist eine Ausnahme möglich. Jedoch gelten bei manchen Krankenkassen für diesen Fall Altersgrenzen.
  • Selbstständige: Auch selbstständige Versicherte haben es nicht leicht, möchten Sie in die GKV. Falls Ihnen dies möglich ist, können Sie in ein Angestelltenverhältnis wechseln, indem Ihr Gehalt unter der Einkommensgrenze liegt. Ihre alte Tätigkeit können Sie weiter als Nebenjob ausüben.

Sie sehen, ein Wechsel zurück in die GKV ist nur mit Einschränkungen möglich. Sind Sie älter als 55, bleibt Ihnen meist gar keine Wahl. Dies liegt vor allem daran, dass der Gesetzgeber verhindern will, dass Personen im jungen Alter von den billigen Tarifen der privaten Krankenversicherung profitieren und später, wenn diese steigen und Sie mehr Leistungen in Anspruch nehmen, zurück in die GKV wechseln. Die gute Nachricht ist: In den meisten Fällen gibt es andere Wege, Kosten zu drücken. Vor allem ein Wechsel des Tarifs innerhalb der Gesellschaft ist oft die Lösung. Damit sparen Sie in vielen Fällen große Summen ohne großen Aufwand. Auch eine neue Gesundheitsprüfung ist nicht nötig und Ihr Alter wird ebenfalls nicht berücksichtigt.

Nicht immer ist ein PKV-Testsieger die richtige Wahl

Institute wie die Stiftung Warentest führen jährlich einen Test von privaten Krankenversicherungen durch. Dabei wird meist eine Auswahl von Tarifen nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis bewertet. Manchmal steht auch die Servicequalität oder die Wirtschaftlichkeit des Anbieters auf dem Prüfstand.

Die Ergebnisse solcher Tests können Orientierungspunkte liefern, sie sind aber nur begrenzt auf den Einzelfall anwendbar. Denn dafür spielen individuelle Voraussetzungen und Wünsche eine entscheidende Rolle. Im Rahmen groß angelegter Studien wird aber zum Beispiel ein einheitliches Alter für Bewerber angesetzt. Was für den einen die richtige Versicherung ist, ist für einen anderen nicht die ideale Lösung. Deshalb kann das Angebot eines Testsiegers für Sie nur begrenzt infrage kommen.

Unser PKV Online Rechner hilft bei der Wahl

Unser Online-Rechner schlägt Ihnen eine Auswahl von Tarifen anhand Ihrer Eingaben vor. So können Sie davon ausgehen, dass die Ergebnisse zu Ihrer Person passen. Wie Sie dann weiter vorgehen, ist Ihnen überlassen. Eine weitere Beratung empfiehlt sich aber oft.

Tipp: Kontaktieren Sie uns dazu einfach im Chat oder vereinbaren Sie einen Termin für ein Gespräch. So können alle Ihre Fragen geklärt werden.

Unser PKV-Rechner ist anonym – nutzen Sie die Vorteile!

Verwenden Sie unseren Rechner, so bleiben Sie anonym. Sie müssen weder Ihren Namen noch Kontaktdaten eingeben. Das bedeutet, Sie werden im Anschluss nicht von uns oder einer anderen Person kontaktiert, sondern können sich frei entscheiden, ob Sie eine weitere Beratung wünschen. Wir überlassen das Vorgehen ganz Ihnen. Erst wenn Sie sich für eine weitere Beratung entschieden haben, kommt ein persönlicher Kontakt ins Spiel.

Wir sind Ihr Partner in Sachen PKV!

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